Hauptfutter für Zwergkaninchen

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Fragen zur Ernährung von Zwerkaninchen
Sind Pappe und Papier giftig?

Prinzipiell sind Papier und Pappe eigentlich nicht gefährlich. Die Fasern, aus denen sie bestehen, ähneln sogar denen im Heu. Da sich auf Papier und Pappe jedoch oft auch Farben und Klebstoffe befinden, die von den Kaninchen mitgefressen werden, können häufiger Verzehr bzw. größere Mengen durchaus schädlich sein. Sicherheitshalber sollte man bedrucktes oder geklebtes Papier oder auch Pappe daher besser nicht herumliegen lassen, wenn das Kaninchen in der Wohnung herumläuft.

Darf ich Futterpflanzen selber sammeln?

Futterpflanzen, die man draußen in der Natur sammelt, können eine wertvolle Ergänzung und Abwechslung für den Speiseplan unserer Zwergkaninchen sein. Ganz wichtig ist dabei jedoch, dass diese Pflanzen möglichst schadstofffrei sind. Gespritzte Pflanzen und solche von Straßenrändern sind daher tabu. Die Gifte und Autoabgase würden dem Kaninchen schaden. Besonders beliebt als Futterpflanzen und relativ leicht zu erkennen sind die verschiedenen Arten des Löwenzahns. Aber es gibt auch weniger bekannte Pflanzen, die sich bestens als Futterpflanzen eignen, z.B. Giersch, Hirtentäschelkraut, Sauerampfer, Wegerich, Vogelmiere, Gänseblümchen und natürlich alle Arten von Gräsern. Pflanzen, die man nicht kennt, sollten allerdings nie verfüttert werden – denn schließlich würden giftige Pflanzen dem Kaninchen schaden.

Wie ernähre ich mein Kaninchen artgerecht?

Eine gesunde, artgerechte Ernährung ist das beste Rezept, um Zwergkaninchen ein langes, gesundes Leben zu bescheren. Wie alle unsere Haustiere stammt auch das Zwergkaninchen von einem Wildtier ab. Die Wildkaninchen haben sich im Laufe der Evolution an eine bestimmte Ernährung und Lebensweise angepasst. Auch wenn Kaninchen schon lange von Menschen gezüchtet werden, so ähneln die Tiere noch sehr ihren Vorfahren. Daher sollte die Natur bei der Ernährung von Zwergkaninchen immer Vorbild sein.  Vitakraft Hauptfutter orientieren sich an den natürlichen Bedürfnissen der Tiere und enthalten alle lebenswichtigen Nährstoffe. Daneben brauchen Zwergkaninchen auch Saftfutter wie z.B. Möhren, Äpfel oder Löwenzahn. Zugang zu Heu und frischem Trinkwasser sollte stets selbstverständlich sein. Da Kaninchen von Natur aus gewohnt sind, viel Zeit, Kraft und Energie in die Nahrungssuche zu stecken, benötigen sie in der Heimtierhaltung hierfür einen adäquaten Ersatz – schließlich sollen die Tiere nicht unter Langeweile leiden und träge werden! Original Vitakraft Kräcker® sind zu diesem Zweck ideal, denn an diesen leckeren Knabberstangen können sich die Tiere ihr Futter selbst erarbeiten.

Warum weichen die Angaben auf der Verpackung manchmal von denen im Internet ab?

Es kann vorkommen, dass wir die Rezeptur unserer Produkte ändern – beispielsweise um gesetzlich vorgeschriebene Anpassungen durchzuführen oder um das Futter für die Tiere noch schmackhafter zu machen. Eine solche Veränderung der Zusammensetzung erfordert selbstverständlich auch eine Überarbeitung der jeweiligen Verpackung. Ebenfalls kann es sein, dass sich neue Vorgaben des Futtermittelrechts lediglich auf die sogenannte Deklaration des Futters beziehen, die Rezeptur aber unverändert bleibt. Auch in diesem Fall bekommt das Produkt eine neue Verpackung. Während wir im Internet schnellstmöglich alle Angaben aktualisieren können und ggf. auch das Bild austauschen, finden Sie in der Regel im Einzelhandel für eine gewisse Zeit sowohl Artikel mit der alten als auch mit der neuen Rezeptur, bzw. der alten und der neuen Verpackung.

Dürfen Zwergkaninchen Getreide fressen?

Ja, weil Getreide für Zwergkaninchen ein sehr wertvoller Ernährungsbaustein sein kann. Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es auch überhaupt keinen Grund, in der Kaninchenernährung vollständig auf Getreide zu verzichten. Denn entgegen anders lautender Aussagen ist Getreide ernährungsphysiologisch gesehen nachweislich nicht schädlich, sofern es in der richtigen Menge gegeben wird. Und darauf achten wir natürlich! Entscheidend sind die Gesamtzusammensetzung eines Produktes und der komplette Ernährungsplan. Es ist allgemein anerkannt, dass es für den Menschen unterschiedliche Ernährungsmöglichkeiten gibt. Einige von uns sind z.B. Vegetarier, andere praktizieren Trennkost oder ernähren sich ganz konventionell. In der richtigen Zusammensetzung kann jede Ernährungsform gesund und richtig sein. Und genauso ist es auch bei den Tieren: Auf der Basis der ernährungsphysiologischen Bedürfnisse der jeweiligen Tierart sind verschiedene Ernährungsformen möglich, die jeweils zum Tier und seinem Halter passen müssen.  Aus diesem Grund stellt Vitakraft eine riesige Palette an Produkten für die Tierernährung her. Damit jeder Tierfreund genau die Produkte findet, die zur Ernährungsweise passen, die er/sie für seine/ihre Tiere ausgewählt hat. So können Kaninchen mit Vitakraft z.B. auch 100% getreidefrei (no grain) ernährt werden, also vollständig ohne Getreidekörner, Getreidemehl oder -kleie. Für diese Art der Fütterung eignen sich beispielsweise die Produkte Emotion® SENSITIVE All Ages, LIFE Wellness oder Artikel aus dem Vita Verde®...

Mein Kaninchen hat ein Doppelkinn, ist es zu dick?

Nicht unbedingt. Ein solches Doppelkinn heißt beim Kaninchen „Wamme“. Bei manchen Kaninchenrassen gehört die Wamme sogar zum Rassestandard und ist daher nicht zwingend ein Zeichen von Übergewicht. Ein normales Zwergkaninchen sollte etwa bis zu 1500 g wiegen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass viele Kaninchen in Heimtierhaltung keine echten Zwergkaninchen sind und daher erheblich größer werden können. Hat ein Kaninchen wirklich Übergewicht, so kann die Futtermenge etwas reduziert werden – aber nur langsam und wenig, um Verdauungsstörungen zu vermeiden. Ausreichend Heu wie z.B. Vita Verde® Alpenwiesen-Heu sollte dem Tier immer zur Verfügung stehen. Dieses sogenannte Raufutter brauchen die Kaninchen für ihre Verdauung. Außerdem ist für ein übergewichtiges Tier natürlich Bewegung wichtig, täglicher Auslauf sollte daher zur Pflicht werden. Besonders empfehlenswert für Tiere, die zu Übergewicht neigen: Emotion® SENSITIVE All Ages. Durch den geringeren Energiegehalt ist hier keine Reduzierung der Futtermenge notwendig – das Tier darf also seine „normale“ Portion fressen.

Zucker im Kaninchenfutter? Darf das sein?

Wussten Sie, dass die allermeisten Vitakraft-Produkte für Nager und Kaninchen nach zuckerfreien Rezepturen hergestellt werden? Bei den Hauptfuttern sind es sogar 95%! Für einen neutralen Blick auf Zucker und seine Bedeutung muss man zunächst wissen, dass es ganz verschiedene Zuckerarten gibt. Allgemein bekannt sind z.B. Fruchtzucker, Traubenzucker oder Milchzucker. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Herkunft, sondern auch chemisch. In der Natur ist Zucker nahezu überall vorhanden, denn er ist das natürliche Produkt der Photosynthese der Pflanzen und wird von allen tierischen Lebewesen als Energielieferant benötigt. Hierzu wird Zucker direkt aufgenommen oder aus anderen Kohlehydraten während des Stoffwechsels freigesetzt. Sogar im Heu ist Zucker (Fruktane) enthalten, denn Gräser verwenden diesen als primären Energiespeicher. Einige Gräser, die auch auf Weiden und Wiesen zu finden sind, erreichen einen Fruktangehalt von mehr als 10%. Eine zuckerfreie Ernährung von Kaninchen ist daher gar nicht möglich – und wäre auch nicht artgerecht oder gesund. Wichtig und entscheidend sind immer die Gesamtzusammensetzung der Ernährung und die Menge der einzelnen Nährstoffe. Möchte man aus grundsätzlichen Erwägungen nur Futter mit zuckerfreier Rezeptur verwenden: Vitakraft bietet eine riesige Auswahl! Denn dem größten Teil der Vitakraft-Produkte wird kein Zucker zugesetzt. Dies gilt natürlich vor allem für die Produkte, die in größeren Mengen verfüttert werden, also die Hauptfutter. Wird Zucker eingesetzt – manchmal ist das z.B. aus technischen Gründen notwendig – achten wir sehr genau darauf, dass der Gehalt an Zucker bzw. die aufgenommene Gesamtmenge gering und angemessen ist. Außerdem gewährleisten unsere Rezepturen und die eingesetzten Rohstoffe und Zuckerarten eine gute Verdaulichkeit.

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